Dr. Jackyll's Blog

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Baar

Meine neue Heimat (zumindest für die nächsten 5 Monate). Was kann sie mir bieten? Zum Beispiel das Kino hier im Ort. Es kann einem hier nicht passieren, dass man an der Kasse steht und nicht weiß, für welchen Film man sich entscheiden soll. Ganz einfach, es kommt nur einer. Samstags und sonntags ausnahmsweise 2, aber der eine beginnt schon um 17 Uhr. Dafür laufen alle Filme im Orginalton, mit Untertiteln. Ganz schlau werde ich aus den Angaben aber nicht: E/d/f. Bedeutet das, dass der Film auf englisch mit 2 Untertiteln, einmal deutsch, einmal französisch läuft?? Naja, mal schauen.
Gleiche um die Ecke beim Kino ist eine Pferdemetzgerei. Da die aber, wie eigentlich alle Geschäfte hier, Öffnungszeiten wie in meiner Kindheit haben – Mittagspause von 12 bis mindestens 14.30, und nach 18 Uhr gibt’s nicht mehr – Hab ich da leider noch nicht eingekauft. Das muss ich aber demnächst mal machen.
Also wirklich Sehenswertes hab ich noch nicht gefunden. In der Nähe soll es eine schöne Grotte geben, aber ich weiß nicht, wie weit weg das ist. Wobei, eines hab ich noch vergessen: Die öffentlichen Mülleimer! Die Schweiz ist ja ein sauberes Land und deshalb gibt es an(!) den Mülleimer Müllsäcke, in die man doch bitte seinen Müll einpacken soll um diese dann gut verknotet in den Mülleimer zu werfen. Einzigartig!
Zug ist dann doch einiges städtischer als Baar. Es hat zwar nur ein paar Tausend Einwohner mehr (23000 zu 20000), aber es ist nicht so weitläufig. So nebenbei, ich wohne hier in einem Steuerparadies, aber wohl nur für Firmen. Wenn ich das richtig verstanden haben müssen Firmen, die ihren Sitz in Zug haben, aber keine Beschäftigten in der Schweiz (=Briefkastenfirmen) kaum Steuern zahlen. So kommt es, dass Zug mit seinen 23000 Einwohnern knapp 12000 Firmen beherbergt!
Und nicht weit weg, knapp 6 Euro und 20 min Zug, liegt Zürich. Ich war einen Tag bisher dort, und ich glaub, die Stadt wird mir gefallen. Das Nachtleben muss ich aber noch erkunden. Alles zu seiner Zeit Eins habe ich bei dem Trip nach Zürich auch gelernt. Nie, never ever, Fahrkarten beim Schaffner im Zug kaufen. Der Zug zurück hat nicht in Baar angehalten, sonder erst in Zug. Der Schaffner meinte dann, kein Problem, er gibt mir gleich eine Karte Zug-Baar, damit ich gleich in den nächsten Zug einsteigen kann. Die ganze Chose hat mich 11.50 gekostet. Mittlerweile weiß ich, am Automat kostet das Ticket etwa ein viertel. Toll. Naja, aus Fehlern lernt man.
Das Wohnheim hier ist eigentlich ganz nett, aber nicht wirklich berauschend. Mein Zimmer hier ist vom Grundriss her genau wie mein Zimmer im HaDiKo, nur etwa 2 qm größer. Die Küche ist eigentlich sehr schön gemacht, mit einem im Raum stehenden Ceranfeld, aber das war's auch schon. Jeder hat sein eigenes Geschirr (bestehend aus 2 großen Tellern, 2 kleinen Tellern, 2 Gabeln, 2 Messern, 2 Löffeln, 2 Tassen und einem kleinen Topf) in einem anschließbaren Schrank. Alle ist eher auf Individualisten ausgelegt, man trifft auch kaum Leute aufm Gang. Naja, morgen ist erst mal Pimp my Kitchen auf schwedisch angesagt. IKEA! Dann wird’s auch endlich mal was mit dem kochen hier.
Für heute folge ich jetzt den Worte von Maynard James Keenan, dem Sänger von A Perfect Circle: „Go back to sleep“...

25.3.06 00:27

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