Dr. Jackyll's Blog

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Schweiz – DrJackyll 0:1

(bsp) Heute endete das entscheidende Spiel um die Befreiung von der obligatorischen Krankenversicherung mit einem Sieg für den Gast. Von Beginn an war nichts von vorsichtigem Abtasten zu spüren. Beide Mannschaften gingen sofort in direkten Kontakt zum Gegenüber. DrJackyll konnte sich gleich zu Beginn einen Vorteil durch einen fast vollständig ausgefüllten Haushaltsfragebogen erarbeiten. Dadurch beruhigt, versuchte er noch mehr Druck zu machen, in dem er direkt im Anschluss seine europäische Krankenversichertenkarte zog. Der Gegner versuchte durch eine Einwechslung Zeit gewinnen, was vorerst auch gelang. Der herbeigerufene Sachbearbeiter war zu erst ratlos und beriet sich mit seiner Mitspielerin. Mittlerweile schon kurz vor der Halbzeit, zog die Heimmannschaft ihre Trumpfkarte und verweigerte die Annahme der Karte. Auch die vom Gast eilig hervor gezogene Mitgliedsbestätigung und die Ersatzbescheinigung für den nicht mehr existenten Auslandskrankenschein E111 konnten nicht für die erhoffe Befreiung sogen. So ging es unentschieden in die Halbzeit.
Es folgte eine Halbzeitabsprache von DrJackyll mit seiner Krankenkasse. Diese konnte ihm zwar nicht viel neues berichten, war allerdings bemüht, die Entschlossenheit für die zweite Hälfte zu steigern, da die vorhandenen Mittel zu Sieg ausreichen sollten.
So gestärkt trafen sich die Mannschaften wieder. Gleich nach der Halbzeit wechselte die Heimmannschaft einen neuen Mann ein. Er stellte sich sehr schnell auf den Gegenspieler ein und ging mit ihm in den Zweikampf. Von da an war es ein ständiges hin und her und die Partie stand auf der Kippe. Die Heimmannschaft versuchte es mit Formularen und einem erklärenden Text. Der Gast hatte sich kurz vor Wiederanpfiff noch mit zusätzlichen Informationen aus dem Internet verstärkt und diese versuchte er nun anzubringen. Der Gegner ging jedoch nicht darauf ein und vertiefte sich weiter in den erklärenden Text. Er erwiderte nun, dass ein Leistungsnachweis der deutschen Krankenversicherung nötig sei. Der sofortige Hinweis auf den etwa 300 seitigen Gesetzestext, konnte diesen Angriff aber schnell abwehren. In der Schlussphase konnte DrJackyll durch die wiederholte Anmerkung auf den Auszug der Webpage der kantonalen Gesundheitsdirektion einen entscheidenden Vorteil für sich verbuchen und schlussendlich musste sich die Heimmannschaft geschlagen geben. Unter dem Hinweis, dass ganz am Ende des formularbegleiteden Textes erst die Bedeutung dieses, nur für deutsche Pflichtversicherte angemerkt wurde. So wurde am Ende doch die, bereits gleich zu Beginn ins Spiel gebrachte, europäische Krankenversichertenkarte akzeptiert und somit ging die Befreiung von der obligatorischen Krankenversicherung an DrJackyll. Wir gratulieren zu diesem Sieg!

30.3.06 21:04

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


rüde (24.4.06 00:50)
ooooooooooooooooooooooooooooooheeeeeeeeeeeeeeeeeeeyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy (la ola!)

ein glück liegt beim etec studenten ansich die frustrationsgrenze recht hoch...

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